In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte zum Tekamolo im Deutschen. Was ist Tekamolo? Wie funktioniert Tekamolo? Außerdem findest du ein paar Beispiele für Tekamolo und Antworten auf häufige Fragen zu Tekamolo.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Tekamolo?
Wie funktioniert Tekamolo?
Tekamolo-Beispiele
FAQ: Häufige Fragen zu Tekamolo
Zusammenfassung
Was ist Tekamolo?
Bei Tekamolo handelt es sich um eine Merkhilfe. Dabei steht “Tekamolo“ für: temporär, kausal, modal, lokal. Damit ist die Reihenfolge von Adverbialen bzw. der adverbialen Bestimmung in einem Satz gemeint. Oftmals wird online von der “Tekamolo-Regel” gesprochen.
Wichtig ist hier: Das Tekamolo ist keine offizielle Grammatikregel. Es kann eine Merkhilfe sein und dir eine erste Orientierung geben, wenn du mehrere adverbiale Bestimmungen in einem Satz hast und nicht weißt wie du sie anordnen sollst. Grundsätzlich gibt es aber keine feste Reihenfolge für adverbiale Bestimmungen, die in der deutschen Grammatik festgeschrieben ist. Deshalb ist Tekamolo nur eine Merkhilfe, keine Grammatikregel.
Zum Beispiel:
- Sie lernt jeden Tag wegen ihrer Abschlussprüfung intensiv im Sprachkurs die deutsche Grammatik.
- Alle wiederholten heute aufgrund des anstehenden Vokabeltests fleißig in der Sitzung die Vokabeln.
- Die Lehrkraft hat gestern wegen der mündlichen Prüfung ausführlich im Unterricht die wichtigste Grammatik wiederholt.

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Wie funktioniert Tekamolo?
Um Tekamolo zu verstehen, musst du dir zunächst das Adverbial bzw. die adverbiale Bestimmung anschauen: Das Adverbial bzw. die adverbiale Bestimmung ist eine Satzgliedfunktion. Bestimmt kennst du die Satzgliedfunktionen schon vom Subjekt, Prädikat und Objekt?
Was du über das Adverbial bzw. die adverbiale Bestimmung wissen solltest:
- Die adverbiale Bestimmung unterscheidet sich von den Wortarten. Die adverbiale Bestimmung beschreibt die Funktion eines Wortes im Satz.
- Dabei gibt dir die adverbiale Bestimmung Informationen zu: Ort (Lokaladverbial), Art und Weise (Modaladverbial), Zeit (Temporaladverbial), Grund und Zusammenhang (Kausaladverbial), Gegengrund, Umstand oder Einräumung (Konzessivadverbial), Zweck oder Ziel (Finaladverbial), Bedingungen (Konditionaladverbial) oder Folgen einer Handlung (Konsekutivadverbial).
- Die adverbiale Bestimmung bzw. das Adverbial ist dabei eine Angabe. Was heißt das? Subjekt, Prädikat und Objekt brauchst du, damit ein Satz grammatikalisch korrekt ist. Man nennt sie deshalb auch Ergänzungen. Das Adverbial bzw. die adverbiale Bestimmung ist aber eine Angabe. Das bedeutet: Es kann weggelassen werden. Du brauchst es nicht, damit der Satz grammatikalisch korrekt ist.
Wie wende ich Tekamolo nun an?
Du bildest ganz regulär einen Aussagesatz. Denn: Tekamolo bezieht sich ausschließlich auf das Adverbial bzw. die adverbiale Bestimmung, falls dieses im Satz steht. Es kann nämlich auch sein, dass es im Satz kein Adverbial bzw. adverbiale Bestimmung gibt.
Gibt es nun im Satz mehr als ein Adverbial bzw. eine adverbiale Bestimmung, solltest du zunächst einmal bestimmen, um welche Adverbiale bzw. adverbiale Bestimmungen es sich handelt. Weißt du, welche Adverbiale bzw. adverbiale Bestimmungen im Satz stehen, kannst du diese jetzt einfach gemäß “Tekamolo“ ordnen: Temporaladverbial, Kausaladverbial, Modaladverbial, Lokaladverbial.
Wie erkenne ich ein Adverbial bzw. eine adverbiale Bestimmung?
Um die unterschiedlichen Satzglieder zu bestimmen, gibt es zwei Tests:
Für das Adverbial bzw. die adverbiale Bestimmung eignet sich vor allem der Fragetest. Wie du nach dem Adverbial bzw. der adverbialen Bestimmung fragst, hängt vom jeweiligen Adverbial ab. Diese vier Adverbiale sind für “Tekamolo“ wichtig:
- Temporaladverbial: Wann? Wie lange? Seit wann?
- Kausaladverbial: Warum? Weshalb? Wieso? Aus welchem Grund?
- Modaladverbial: Wie? Auf welche Art und Weise?
- Lokaladverbial: Wo? Wohin? Woher?
Tekamolo-Beispiele
| Subjekt | Prädikat | Temporal (Wann?) | Kausal (Warum?) | Modal (Wie?) | Lokal (Wo?) | Objekt | Prädikat |
| Sie | lernt | jeden Tag | wegen ihrer Abschlussprüfung | intensiv | im Sprachkurs | die deutsche Grammatik. | – |
| Alle | wiederholten | heute | aufgrund des anstehenden Vokabeltests | fleißig | in der Sitzung | die Vokabeln. | – |
| Die Lehrkraft | hat | gestern | wegen der mündlichen Prüfung | ausführlich | im Unterricht | die wichtigste Grammatik | wiederholt. |

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FAQ: Häufige Fragen zu Tekamolo
Wer oder was ist das Tekamolo?
Bei “Tekamolo” handelt es sich um eine Merkhilfe für Anordnung von mehreren Adverbialen bzw. adverbialen Bestimmungen in einem Satz. Es wird online oftmals von der “Tekamolo-Regel” gesprochen. Das ist keine offizielle Grammatikregel.
Was bedeutet Tekamolo?
“Tekamolo“ steht für: temporär, kausal, modal, lokal. Es geht hier um folgende Adverbiale bzw. adverbiale Bestimmungen: Temporaladverbial, Kausaladverbial, Modaladverbial, Lokaladverbial.
Wie lautet die Tekamolo-Regel?
Die Tekamolo-Regel besagt, dass du mehrere Adverbiale bzw. adverbiale Bestimmungen im Satz wie folgt anordnen kannst: Temporaladverbial, Kausaladverbial, Modaladverbial, Lokaladverbial.
Wichtig ist: Hierbei handelt es sich um eine Merkhilfe. Sie kann dir eine erste Orientierung geben, wenn du nicht weißt, wie du mehrere Adverbiale bzw. adverbiale Bestimmungen im Satz anordnen sollst.
Gilt Tekamolo immer?
Nein. Da Tekamolo nur eine Merkhilfe sein kann, kann sie dir bei der Anordnung von mehreren Adverbialen bzw. adverbialen Bestimmungen im Satz eine Orientierung geben. Du musst Tekamolo aber nicht befolgen.
Was sind einfache Beispiele für Tekamolo im Deutschen?
- Sie lernt jeden Tag wegen ihrer Abschlussprüfung intensiv im Sprachkurs die deutsche Grammatik.
- Alle wiederholten heute aufgrund des anstehenden Vokabeltests fleißig in der Sitzung die Vokabeln.
- Die Lehrkraft hat gestern wegen der mündlichen Prüfung ausführlich im Unterricht die wichtigste Grammatik wiederholt.

- Tekamolo ist eine Merkhilfe für die Anordnung von mehreren Adverbialen bzw. adverbialen Bestimmungen in einem Satz. Es wird online oftmals von der “Tekamolo-Regel” gesprochen. Hierbei handelt es sich um keine offizielle Grammatikregel.
- “Tekamolo“ steht für: temporär, kausal, modal, lokal. Es geht also um diese vier Adverbiale bzw. adverbialen Bestimmungen: Temporaladverbial, Kausaladverbial, Modaladverbial, Lokaladverbial.
- Einfache Beispiele für Tekamolo wären: Sie lernt jeden Tag wegen ihrer Abschlussprüfung intensiv im Sprachkurs die deutsche Grammatik.
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